Der Maler Strawalde

Die Begegnung mit dem Werk des 59jährigen Künstlers Jurgen Böttcher führt in die Dramatik der dicht an die Person und das Umfeld gelagerten Ereignisse jüngerer Geschichte.

Das Geburtsjahr 1931 und das Geburtsland legten den äußeren Rahmen der Biographie fest. Zwei Jahre nach seiner Geburt begann der Nationalsozialismus seine militante Ideologie zur wahnerfüllten Konsequenz zu treiben. Das Kind weiß nicht zu benennen, was prägend haften bleiben wird. Erst der Erwachsene nähert sich seinem Ursprung. Was immer ihn bewegt, künstlerische Äußerungen sind seit früher Kindheit wichtigstes Mittel der Selbstfindung. Der Erfindungsreichtum der Kunst Jürgen Böttchers, der sich als Maler Strawalde nennt, wurzelt in der harmonischen Erlebnissphäre des Kindes. Diese Harmonie schließt den Schmerz ein. Die kindliche Ich-Behauptung ist in ihren vielfältigen Beziehungen unmittelbar und ohne Verstellungen. Jede Hinwendung ist Wunder. Störungen durchtrennen dieses sensible Gespinnst der Bewußtwerdung schmerzhafter und versenken sich unkorrigierbar in die Seele. Glückliche Tage, oftmals nur Stunden, idealisieren später in der Erinnerung die Kindheit als schmerzfreien Raum. Dieser wirklichen Erfahrung des schmerzfreien Raumes steht als Pendant tiefempfundenes Leid gegenüber. Erst in ihrer Einheit bilden sie die Voraussetzung wirklicher Harmonie, der Dekoration und Larmoyanz fremd sind.

Als die Familie sich 1937 in Strahwalde, einem Dorf unweit von Herrnhut in der Oberlausitz, niederläßt, ist das Spiel in der Landschaft, die kindhafte Übereinstimmung mit der Natur noch zeitloses Glück. Der Vater liebt Holzhäuser. Das Material überträgt die Schwingungen des organisch Gebauten. Die dörfliche Behaustheit ist dem kindlichen Geborgenheitswunsch näher als die Unwirtlichkeit der großen Städte. Das Entdecken der Welt beansprucht alle Sinne. Die Musikalität der Mutter lagert sich intuitiv als rhythmische Empfindung der Natur in die Seele. Der Maler und Zeichner profitiert davon.

Die heißen, endlosen Sommer, das Spiel der Lichtreflexe, die wellenförmige Bewegung der Bergketten, bilden den friedvollen Hintergrund dieser Kindheit. Der Zeitbegriff des Kindes ist auf Unendlichkeit fixiert. Er mildert die frühen Fragen nach dem Tod. Der Krieg durchbricht rücksichtslos diese lebensnotwendigen Hilfskonstruktionen. Er konfrontiert das Kind mit dem beinahe faszinierenden Bild brennender Städte. Die Details prägen sich ein: die schwarzen Höhlen ausgebrannter Fensteröffnungen, der Lichtschein des brennenden Dresden am Horizont, die vom Wind über den Schnee getriebenen verkohlten Papierfetzen und die beim Spiel entdeckten Leichen toter Soldaten. Die Toten sind anonym, ihre Lebensgeschichte unbekannt. Sie erschrecken in ihrer unnatürlichen Drehung und Erstarrung.

Der 1944 erschossene Bruder ist aber ein Teil des eigenen Lebens. Diese ambivalente Situation der frühen Jahre, mit ihren tief ins Bewußtsein eingegrabenen existentiellen Erlebnisträumen, bildet die Grundlage des Werkes von Strawalde. Frühe Arbeiten thematisieren den Schmerz. Die „Beweinung", 1958 gemalt, ist eines der wichtigsten Beispiele und zugleich die Ausnahme. Das an Guernica erinnernde Bild ist der einzige, eher unbewußte Versuch, den Schmerz über den frühen Tod des Bruders zu gestalten. Die von Picasso gefundene Form der Vereinfachung der menschlichen Figur ist fur viele Künstler in den 50er Jahren eine wegweisende Möglichkeit. Frühe Arbeiten Strawaldes assoziieren bewußt Picasso, vermeiden aber die Anstrengung des Epigonen.

Zwei wesentliche Momente sichern ihnen die Eigenständigkeit. Zum einen ist es die aus der echten Bewunderung kommende Naivität der Annäherung und zum anderen Strawaldes malerische Möglichkeiten. Die Naivität der frühen, gegenständlichen Arbeiten ist in den späteren, abstrakten Werken als gefühlsoffene Haltung dem Material gegenüber spürbar. Strawalde ist auf eine ungeprägte Handhabung der künstlerischen Mittel aus, obwohl er den traditionellen Rahmen nicht verläßt. In gewisser Weise sucht er die Anbindung an die Freiheit des Kindes, als Training eines offenen Zustandes. Die verstandesmäßige Aneignung der Welt führt unweigerlich in die Entfremdung. Der gestuelle Gebrauch des Materials errichtet die notwendige Gegenposition. Sie behält sich im Entstehungsprozeß die Aufhebung des Naiven als Gestaltungsspiel vor. Es ist nicht mehr eine Qualität des Abbildhaften, sondern künstlerische Haltung.

Die „Beweinung" von 1958 führt den realistischen Ausdruck auf den Höhepunkt. Ihr gegenüber steht die „Mutter mit Kind" von 1954/56 als ergänzendes Hoffnungsprinzip. Dieses Bild der schwarzen Mutter feiert das Bekenntnis für die Minderheiten und deren ursprüngliche Spiritualität.

Die „Mutter mit Kind" umfaßt inhaltlich den gesamten Komplex dieser frühen Jahre. Sie spiegelt die eigene Lebenssituation. Trotz weltanschaulicher Affirmation, die sich gegen alle Unbilden im richtigen Lager wähnt, reift der Konflikt auf der künstlerischen Ebene. Der Versuch, sich kompromißlos der Moderne zu nähern, die von den Nationalsozialisten unterbrochene Kontinuität deutscher Kunstentwicklung wiederherzustellen, mußte den Status von Minderheiten zur Folge haben.

Für Strawalde reichte die erzählende Dominanz seiner figurativen Bilder nicht aus. Er wollte eine essentielle Malerei, die aus dem Farbklang und dem Farbraum Berührungspunkte mit dem Thema entwickelt. Bereits 1959 entstand das erste abstrakte Bild. Der Charakter seiner Malerei ändert sich nicht wirklich. Es findet aber eine absolute Bedeutungsverschiebung statt. Nur selten noch sind es Figuren, die ihre Geschichte aufführen. Der Mensch wird im Werk auf seine spirituelle Demut zurückgeführt. Im Naturkreislauf wird er als Natur – über das Geisteswesen gestellt, seine letztlich destruktive Überhebung angezweifelt. Die Faszination Strawaldes vor der Natur muß dem Menschen im Bild den sekundären Platz zuweisen. Strawalde will keine pantheistische Verklärung noch eine visionäre Gesamtschau vermitteln, sondern die völlige Individualisierung des Weltverhältnisses.

Strawalde vermochte es früh, sein Verständnis der Malerei anderen mitzuteilen. Der aus seinem Lehrauftrag an der Volkshochschule in Dresden 1953/55 hervorgegangene Freundeskreis, dem Ralf Winkler, Peter Graf, Peter Herrmann und Peter Makolies angehörten, entwickelte sich in permanenten Gesprächen über Kunst und gemeinsames Arbeiten zu einer geheimen Akademie.

Strawalde hat für die jüngeren Freunde die auratische Kraft, die Wege zu weisen versteht. Neben den alten Meistern, besonders Rembrandt, ist es vor allem Picasso, der in diesem Kreis und für den Weg eines jeden einzelnen eine besondere Rolle spielte. Der Wille, sich aus der Kunst heraus zu bilden, unabhängig von allen ideologischen Forderungen, die Kunst einzugrenzen versuchten, war für die künstlerische Entwicklung entscheidend. Ihre künstlerische Existenz wurde dabei an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Die stalinistische Kunstpolitik bemühte sich um flächendeckende Intoleranz, die Künstler wie Hermann Glöckner, Gerhard Altenbourg, Strawalde, Ralf Winkler u.a. zwang, ohne Öffentlichkeit im eigenen Lande zu arbeiten.

Diesem Druck von außen konnte man in der Gemeinschaft besser begegnen. Die Gefahren waren hier andere und so milderte die Rückkehr in die solitäre Situation der Malerei die nicht ausbleibenden Enttäuschungen.

Mit dem Studium an der Filmhochschule in Babelsberg ab 1955 hat sich Jürgen Böttcher auf ein weiteres Feld der künstlerischen Auseinandersetzungen begeben. Dabei hat er keinesfalls die Malerei vernachlässigt. Beides steht bis heute gleichberechtigt im Gesamtwerk. Im Gegensatz zur Malerei erzwingt der Film in seiner kollektiven Herstellungsform die soziale Auseinandersetzung. Die filmischen Bilder sind das Ergebnis des Aufenthaltes im realen Bildraum. Der Film reproduziert diese Anwesenheit selbst wieder als Zeitliches. Er setzt Anfang und Ende. Das gemalte Bild hingegen ist zeitlos, allein der Betrachter bestimmt das Zeitmaß in dem er sich ihm nähert. Es ist Ewigkeit, solange es besteht. Als Filmemacher ist Strawalde im besonderen Maße mit der politischen Realität dieses Landes konfrontiert. Sein erster Spielfilm „Jahrgang 45" fällt unter das Verdikt des Xl. Plenums der SED von 1964. Hoffnungsvolle Innovationen der tristen Filmlandschaft werden zerstört, der Film bleibt unvollendet.

Als Dokumentarfilmer arbeitet er weiter. Seine sensible Sicht auf die Dinge und Menschen demontiert beharrlich die hohle Apotheose des arbeitenden Menschen, wie sie die theoretischen Phrasen des sozialistischen Realismus vorschreiben wollten. Das Wechselverhältnis von Malerei und Film ist nicht nur produktiv in der gegenseitigen Stärkung, sondern auch in existentieller Hinsicht eine Konstellation der Bewahrung. In der Zeichnung und der Malerei sah Strawalde die Antriebsaggregate, die ihn letztlich den Film in seiner organisatorischen Gesamtstruktur durchstehen lassen. Die Berührungspunkte, die die bildnerischen Mittel finden, sind so im Film nicht möglich. Die Malerei öffnet das Areal der meditativen Kräfte. Sie sucht als künstliches Gebilde sich dem anzunähern, was der simpelste naturgewachsene Organismus a priori in sich trägt – den Zusammenklang einer nicht vom Menschen gefundenen Harmonie.

Strawaldes Zeichnungen sind fragile Texturen, Ausdruck momentaner Empfindungen. Tagebüchern gleich spiegeln sie die Summe der Existenz in den alltäglichen Mysterien. Sie sind Tagebilder. Der Sommeraufenthalt in Lütow, einem kleinen Dorf nahe der Ostsee, ist viele Jahre der Ort der Besinnung und wiederkehrenden Konzentration auf ein Stück Natur. Lütow ist in unzähligen Zeichnungen. Immer wieder Figur und Landschaft. Kostbarstes Sinnbild: Der stehende Mensch im Wasser. Es offenbart schmerzlich die Tragik und die Schönheit der menschlichen Existenz. Seine Nacktheit assoziiert den Schöpfungsakt. Das Wasser die Heraufkunft aus dem Ursprung allen Lebens.

Die Figur in der Landschaft führt zurück auf Existentielles. Nicht eingestanzte Kindheitsmuster, deren Verletzungen die Neurose formen, werden analysiert, geborgen wird vielmehr das unverstellte Anschauen von Natur. Dieses Urvertrauen wird in den Bildern restauriert.

Die unvoreingenommene kindhafte Wahrnehmung der farbigen Steine und Scherben im bewegten Wasser, die Struktur eines Holzstückes, der Seidenglanz des Gefieders eines toten Vogels werden sorgsam aus der Tiefe der Erinnerungen heraufgeholt.

Noch heute entdeckt Strawalde auf allen Reisen Gegenstände, die er in seine Bilder montiert. Wie Fetische bewahren sie den Zauber der besuchten Orte. Ihre Geschichte bleibt das Geheimnis des Künstlers. Ihr übersehener Reichtum glüht nun inmitten eines Farbendramas. In den Bildern wirkt die Emanation der Gegenstände wie eine späte Reminiszenz an den frühen Kubismus von Picasso und Braque. Nur der Naturalist ist einfältig genug, dem genauen Abbild Lebendigkeit abfordern zu wollen. Strawalde bleibt der Stofflichkeit und ihrer Struktur verpflichtet: „Die demiurgische Macht des Malers besteht darin, daß er das Material als Materie existieren macht. Selbst wenn von der Leinwand Sinn ersteht, der Stift und die Farbe bleiben „Dinge", hartnäckige Substanzen, deren Daseinshartnäckigkeit von nichts (von keinem nachträglichen Sinn) aufzulosen ist."1

Zu Beginn der 60er Jahre entstehen eine Reihe kleinerer Formate, die durch ihren schweren, pastosen Farbauftrag der Farbe als Körper besondere Bedeutung zumessen. Sie rechnen mit ihrer reliefartigen Wirkung im Licht. Sie sind reine essentielle Malerei, die sich ausschließlich auf den Körper und den Klang der Farbe verläßt. Alle Assoziationen bewegen sich im psychischen Zusammenspiel von Farbempfindungen. Auf der Suche nach Ganzheitlichkeit ist die Beziehung zur Kunst für Strawalde eine andere, als eine lernende im formal stilistischen Sinne. Seine Sprache ist eigenständig von Anbeginn und braucht weder eine Zurücknahme noch eine Ergänzung. Sie ist niemals Versuch, denn sie ist ohne formbildendes Ideal.

Strawaldes Übermalungen von Reproduktionen bestimmter Bilder von Giorgione, Liotard oder Manet sind spielerisches Bekenntnis und Gespräch zugleich.

1984/88 entstand eine Folge von übermalten Siebdrucken nach Manets „Frühstück im Freien" von 1863. Manets große Form wird umspielt vom kalligraphischen Pointillismus Strawaldes. Manet bleibt unberührt. Am Ende ist es Strawaldes Monolog – ein Frühstück in der Landschaft von Lütow.

Der Dialog mit der europäischen Kunst ist intensiv und Ausdruck für Strawaldes Bestreben, den radikalen Innovationen jüngerer Kunst zu widerstehen. Wie im Film, vertraut er auch in der Malerei eher der klassischen Moderne.

In diesem Sinne stellt sich Strawalde in die Reihe von Künstlern wie Hermann Glöckner und Gerhard Altenbourg, die unbeirrt der Kunst spirituelle Werte beimaßen und einen geistigen Gesamtzusammenhang bewahrt wissen wollten. In der meditativen Haltung suchen sie die Anbindung an östliche Psychologien. Strawaldes Arbeiten zeugen von der ewigen Sehnsucht des intellektuellen Europäers nach der mentalen Geschlossenheit östlicher Religionen. Die skripturale und ornamentale Bildwelt des Ostens ist in seinen Zeichnungen nachempfunden und gewandelt lebendig.

Die meditative Besinnung auf das Selbst trägt über das Ich hinaus. Es ist das Gefühl, in einer „religio" zu sein, verbunden mit Kräften außerhalb der individuellen Existenz. Es wächst die Vorstellung von einer geistigen und materiellen Einheit. Leben als Versuch zur Erleuchtung hin. Das Credo findet sich im Naturhaften – im Stein, Blatt, Holz, ist Kontemplation im Sinne von Tapies: „...eine Erkenntnis, aber keine intellektuelle oder logische Erkenntnis. Sie bezieht sich vielmehr auf das Gefühl, mehr jedenfalls als auf das Denken. Es ist wie ein plötzliches Aufwachen zu einer Einsicht hin, aber man kann es nicht genau in Worte fassen."2

An den Bildern Strawaldes sind alle Sinne beteiligt. Sie sind nur aus der ganzheitlichen Erfahrung von Welt denkbar, und der Betrachter muß den Weg des Aufnehmens ganzheitlich beschreiten. Dieses Verstehen aus dem Gefühl heraus läßt Worte hilflos zurück. Worte sind besitzergreifend. Ein Zustand aber, der im nächsten Moment zerfällt und sich anders wieder aufbaut, läßt sich nicht in Besitz nehmen, auch wenn das Bild ihn scheinbar markiert.

Eugen Blume

Anmerkungen:

1 Roland Barthes: Cy Twombly,

Berlin, 1983, S. 66.

2 Antoni Tapies im Gespräch mit Friedhelm Mennekes, in: Abstraktion, Kontemplation, Stuttgart 1987, S. 292.

 


Strawalde/Sprechtext

Ich will nur einfach dasein

Ich habe niemals das Gefühl gehabt, daß ich mit Bildern und Zeichnungen irgend etwas ausrichten könnte, sondern es sind einfach, na ja – poetisch ausgedrückt – die letzten Wellenschläge meiner Empfindungen zur Welt. In irgendeinem Sinne hoffe ich schon, daß sie insofern etwas Wesentliches treffen. Aber sie sind nur das Äußerste und Letztnotwendige, was ich an Zeichen dann abgebe. Banal könnte man sagen, ich habe einen Hang zur Faulheit. Aber es ist wohl nicht so einfach. Jedenfalls bin ich immer skeptisch gewesen, unentwegt etwas zu produzieren. Ich will nur einfach dasein. Und bloß, wenn ich gar nicht mehr anders kann, zwingt es mich, für gewisse Erlebnisse Spuren zu kreiern. Auch, wenn ich in einer Gesellschaft gewesen wäre, die meine Sache eher gewollt hätte, denke ich, daß ich trotzdem diese Skepsis gehabt und nicht so viel in die Welt gesetzt hätte, wie es für besessene Künstler charakteristisch ist. Aber es kann ja sein, ich täusche mich. Jedenfalls hätte ich weitaus mehr Filme machen können, so schwierig es auch immer war. Aber mehr oder weniger bewußt habe ich alles reduziert und nicht nur aus politischen Gründen. Also, ich halte es nicht für normal, wenn man unentwegt arbeitet, bin von anderem geprägt. Die Tiere faszinieren mich, weil sie nicht so eifern. Wenn sie Nahrung suchen, müssen sie etwas machen, aber sonst –. Mir ist schon klar, die Produktivität der Menschen hat alles bis zu dieser herrlichen Höhe geführt. Na ja, auch unsereiner profitiert davon und ist insofern in alles verstrickt. Aber man wird den Verdacht nicht los, daß zu vieles geschäftig in die falsche Richtung rennt, zu viel Ablenkung vom Elementaren suggeriert wird. Da meine ich natürlich unsere europäischen Breiten, wo das bekannte Märchen „Vom Fischer und sin Fru" in großem, unerbittlichem Stil und ganz folgerichtig in die Wirklichkeit transponiert wird, beziehungsweise inszeniert – und alle spielen mehr oder weniger mit. Also ich habe die Neigung verloren, die eh schwach ausgeprägt war, unentwegt nach außen zu agieren, dafür öfter mehr in das unerhörte innere Labyrinth auch hineinzuhorchen und so das Große, Räumliche auch die tieferen Schichten der Zeit – bewußter mitzukriegen, zu erfahren. So komisch das klingen mag, leicht als Spinnerei mißverstanden werden könnte. So nur kann ich den Wechsel zwischen Gelassenheit, Konzentration und Intensität immer bewußter erleben. Man könnte es auch einfach als Neigung zum Meditativen bezeichnen. Aber das ist eben bloß die eine Seite –.

Sicher muß ich mir meine Gedanken machen – wie man das so nennt –, damit ich Filme, damit ich Bilder machen kann. Aber ich bin nicht der Mann, der datür etwa viel lesend erforscht, um Genaueres zu wissen, sondern ich will das Wesentliche selber vor allem über die Sinne erfahren, heraus finden und die Kristallisation der notwendigen Form nie frisch angelernt erzwingen, sondern eher lässig in mir wachsen lassen.

Und da war für mich wirklich klar, daß ich dagegen sein mußte

Ja, ich hatte Utopien, und die kommen, das ist mir erst in späteren Jahren bewußt geworden, vor allem aus der Angst. So bin ich im Grunde zum Sozialismus – wie ich ihn verstand – nur aus dem Erlebnis des Krieges als Kind, als Halbwüchsiger gekommen. Der Tod meines großen Bruders und die vielen Toten, die dann im Mai 1945 in unserem Dorf lagen – junge Russen und Deutsche. Das verbrannte Dresden, wo man den Tod unentwegt spürte. 1949, als ich dort Malerei zu studieren probierte, roch die Ruinenstadt immer noch nach Brand und Leichen; man kroch halbverhungert durch die Trümmer. Dann erfuhr man die Dokumente des Massenmordes, was Deutsche in der Welt angerichtet hatten, in Minsk, Warschau, Auschwitz – das war das Grauenhafteste und der Tod des Bruders. Über seinen Tod habe ich die vielen, vielen anderen Tode deutlicher begriffen. Das war also einfach der Schrecken. Mein Leben und das vieler Gleichaltriger ist ganz maßgeblich geprägt durch dieses Ungeheuerliche: diesen Weltkrieg, und daß man die Wurzel des Übels als „deutsch" begreifen mußte, daß man selber deutsch ist, ob man wollte oder nicht. Diese Riesenschuld. Das hat mich politisiert. Nicht, daß ich Marx gelesen hätte. Aber auf meine Art habe ich den Kapitalismus analysiert, da war schnell zu erkennen, was die an diesem Krieg profitiert hatten bis hin zum Giftgas für Auschwitz. Wie sich Kapital und Politik verhielten und wie schnell diese Kriegsverbrecher aus den Zuchthäusern – und wieder noch reicher und führend – waren. Das war für mich die Inkarnation des Teuflischen. Und da war für mich wirklich klar, daß man dagegen sein mußte.

So bin ich zu den Rangierern gegangen

Seit ich denken kann, habe ich ein fast sentimentales Interesse für die Menschen gehabt, die in Tag- und Nachtschichten eine schwere körperliche Arbeit leisten müssen. Das kam vor allem aus einer Art von schlechtem Gewissen. In dieser harten Nachkriegszeit war mir wohl der Hang zur Kunst bei mir selber verdächtig. Dort liegen die Wurzeln für meine Filmarbeit neben der Liebe zur Malerei. Und wenn ich auch anfangs vor allem Spielfilme machen wollte, in ähnlichem Sinn wie die italienischen Neorealisten (auch Dowshenkow und Brecht hatten mich zum Film verführt), als mein sogenannter Arbeiter-und-Bauern-Staat brutal diese Karriere nach oder mit dem ersten Spielfilm stoppte, so habe ich doch über 30 Jahre lang mit Dokumentarfilmen mein Interesse, mein Thema ausgedrückt. In dieser Hinsicht war ich nahezu fleißig trotz aller Widrigkeiten und Verbote. Da ist wohl ein antrainierter Hang zum Masochismus im Spiel. Denn das bedeutete eine irrwitzige Disziplinierung für mich. In Wahrheit hätte ich eigentlich lieber Schmetterlinge beobachtet, Gedichte geschrieben und Bilder gemalt. Aber nein, ich habe diese Filme gemacht. Über und mit Wäscherinnen, Trümmerfrauen, Eisengießern, Glühlampenarbeiterinnen, Chemiearbeiterinnen, Küchenfrauen und Rangierern. Das ist in gewissem Sinne Romantik vielleicht, jedenfalls nicht vorrangig meditativ, und kommt, wie gesagt, aus dem schlechten Gewissen.

Die Zeit ist so kompliziert und so wahnsinnig, daß Bilder die Leute jetzt nicht erwecken können. Und wie die Zeit war nach diesem Krieg, da mußte ich sozial etwas Begrifflicheres machen. Bei aller Liebe zur Malerei, habe ich wohl kein Zutraun zu ihr – in dieser Hinsicht – gehabt. Malerei muß eine bestimmte Schönheit, eine bestimmte Kraft, eine magische Dimension haben. Das, was dieser Staat verlangte, das konnte ich nicht. Das war einfach absolut idiotisch. Aber ich wollte eben trotzdem was tun, weil man in so einem Land, in so einer Zeit sich nicht heraushalten konnte. So einfach war das bei mir – hochpolitisch. So bin ich zu den Rangierern gegangen und bin so anmaßend, das in eine gewisse Beziehung zu Beuys und seinen Aktionen zu setzen, wenn er etwa die Straße nach einer Demonstration kehrt und „das Gesamtkunstwerk" behauptet und das Nur-Bilder-Malen in Frage stellt.

Aber diese Dokumentarfilmarbeit bedeutete für mich eine irre Disziplinierung. Wissen Sie, wie schwer das ist, wenn man eigentlich eher träumen will und aber einer Industrie, einem ZK und einem Abusch, Kurella, Hager unterstellt ist und einem Filmministerium und einen die Stasi im Studio und bei den Dreharbeiten auf Schritt und Tritt belauert? Na ja, zu Hause auch, sowieso. Und dann diese staatlichen „Abnahmen" der Filme. Wenn! Masochismus irgendwie. Und dann als Intellektueller zu den Arbeitern gehn, die natürlicherweise erst mal den Argwohn haben, daß man geschminkte Lügen über ihren Alltag verbreiten will, wie’s tagtäglich im Fernsehn üblich war. Aber wenn man in einem Land – nach dem Faschismus – so abgeblockt wird (und was hatte man für Utopien!), wenn man erfährt, wie brutal alles durchorganisiert ist, darf man doch nicht zu Kreuze kriechen.

Es war eine andere Helligkeit

Und da „der Westen" für mich nicht in Frage kam – schon aus all dieser Verwurzelung heraus, die ich bereits beichtete – war es für unsereinen zappenduster. Aber es war auch wieder nicht zappenduster. Es war eine andere Helligkeit. Die Kunst hatte in dieser besonderen Konstellation für mich eine ganz andere Bedeutung. Ich habe ja meine Filme gehabt, wenn ich da auch gehörig mein Fett in Form von Verboten usw. bekommen hatte. Aber immerhin konnte ich etwas bau’n, was trotzdem eine gewisse Wirkung hatte. Meine Filme haben einige Jüngere – und nicht nur in der DDR – beeinflußt und so eine Art Widerstandskraft – wenn auch vielleicht nur indirekt – gestiftet. Na ja, und immerhin habe ich auch international als Dokumentarfilmregisseur einige Freunde gewonnen. Andererseits hatte ich immer die Freiheit, für mich zu malen, was ich wollte. Um so mehr hat es etwas Existentielles für mich bekommen. Denn sonst hätte ich die Filmarbeit überhaupt nicht ausgehalten. Die Beleidigung im Film und das Banale am Film.

Die Sinnlichkeit des Stofflichen

Meine Malerei würde ich selber nie als „abstrakt" bezeichnen. Dieser Begriff trifft höchstens auf wenige vereinzelte Sachen zu. Also, ich verstehe mich nicht als abstrakter Maler. Meine Zeichnungen, Blätter und Bilder „beschwören" wohl frei assoziative Räume, dabei gibt es aber die Sinnlichkeit des Stofflichen und die ist nicht abstrakt, eher entschieden begrifflich. Es hat viel mehr mit Erde, mit Haut und Haar, mit Stein und Himmel zu tun, auch wenn es scheinbar nichts Deutliches erzählt. Das erste Bild von mir, das in diese Richtung geht, ist eigentlich noch ganz vegetativ, aber die meisten empfanden es damals als abstrakt. Das ist dieses schwarzweiße Bild von 1959.

Für mich ist nur das Bild gut, das ein Geheimnis birgt. Aber das steckt eben ganz sinnlich in den Farbklängen, dem Rhythmus, im Auftrag, der Stofflichkeit, der Struktur der Farbe. Farbe muß eine mehrschichtige Strahlung haben. Das gehört zur Malerei. Daß die Bilder schweigen, das zählt. Das hab’ ich an meinem eigenen Zeug genießen können. Wenn ich stundenlang so dasitze und da ist einfach so ein Bild, ein altes, bei mir, ...zig Jahre alt, und es spricht eine Sprache, völlig schweigend. Die Substanz spricht und eben nicht nur ein Rot, sondern das ganz bestimmte Rot – stumpf, lackig oder porös. So eine Art Patina, wie eben ein alter Stein.

Und ich behaupte, wenn mir ein Bild gelungen ist, daß es aus allen Essenzen von tausend Dingen, die ich je gesehn, gerochen, geschmeckt – auch aus Träumen gemacht ist. Wie ein Insekt seinen Faden spinnt, aus dem eigenen Leib heraus windet, so muß dann der Klang, die Zeichen für die Summe der Dinge und Erfahrungen in den Spuren der Malerei enthalten sein. Es ist ein Gebilde. Es muß ganz aus der Mitte des Lebens kommen.

Auch Schrift ist im Grunde aus allem Gesehenen destilliert

Das hat auch irgendwann in den siebziger Jahren angefangen. Es kommt aus dem Spielerischen und aus der notwendigerweise mit der Zeit auftauchenden Erkenntnis, daß auch Schrift im Grunde aus allem Gesehenen destilliert ist. Das ist eine Art von Bewegung und eine Art von Figur. Das habe ich mit der Zeit herausgefunden wie schön das ist, ohne mich etwa eingehend, d. h. studienmäßig damit befaßt zu haben. Selbst ein „T" ist ein enormes abstraktes Zeichen, aber auch eine Gebärde. Und erst im Ostasiatischen die Vielförmigkeit der Zeichen, die alle aus der Wirklichkeit, aus abstrahierten Bildern stammen. Frühzeitig habe ich bestimmte Sträucher, Gebärden von Baumen vor geometrisch Gebautem, Gestalten von Menschen und Tieren, statuarisch oder bewegt, auch in dieser Verbindung gesehen – vor allem aus dem fahrenden Zug. Der Weg ist nicht weit zur Empfindung, den sinnlichen Absprung quasi der Entstehung der Buchstaben, des Schriftbilds nachzuvollziehen. Damit kann man spielerisch umgehen, das streift mitunter das Dadaistische. Das Spiel ist ambivalent, ist im Ursprung ganz ernst, weil es zum Wesen führt. So merkt man meistens, auch wenn man nur so krickelt, daß das doch auch aus der Natur stammt. Und wenn es noch so willkürlich ist. Die Zeichengebärde hat natürlich etwas zu tun mit Sprachgebärden, mit Musik und Tanz. Man kann alles mehr oder weniger kontrollieren, biegen – und mit der Zeit wird einem klar, was für eine Verführung darin besteht, daß man jetzt keinen Menschen, keinen Stuhl usw. abbildet, nachahmt, sondern freiere Zeichen, parallel zur Natur, die aber mit allem Erfahrenen, Erlebten zu tun haben.

Von Strawalde überarbeitete Fassung nach einem Gespräch mit Gabriele Wittrin im August 1990.

 


Für Jürgen 17.7.90

In einer Zeit der Finsternis und der Verwirrung warst Du ein Licht, und Licht ist nötig für Malerei; Licht der Sonne, Licht der Sterne, Licht des Mondes, Licht der Kerzen, Licht der Laternen, Licht der Lampen, Schein des Feuers im Herbst unserer Bemühungen. Es gibt kaum jemanden, der Malerei mehr geliebt hat und mehr liebt als Du, und es gibt kaum jemanden, der sich über die Beschränktheit von Malerei mehr im klaren war als Du; so kamst Du zum Film. Der Film aber brachte Dir Einsicht in Räume und Raumsituationen, was wiederum Deiner Malerei zugute kam. So staune ich auch heute noch, wenn ich ein Bild von Dir sehe – Sprache der Farbe, Farbe der Sprache – jetzt kommt es zum Vorschein – nun bist Du ein Klassiker und modern. Nun bist Du erst recht ein Vorbild. Nun bist Du ein Kriterium. Ein gutes Bild braucht keinen Verteidiger, es lebt sein eigenes Leben und geht seinen Weg in die Zukunft, in der es einmal als Reproduktion an einer Wand hängt, um Leben weiter möglich zu machen, wie es auch bei uns war. Das Gedächtnis der Natur ist allumfassend, und nichts kann je vergessen werden. In einer Zeit, in der sich Zivilisation von Barbarei trennt, ist es wichtig, Kunst zu lieben, ohne dekadent zu werden, ohne im Keller zu verkommen und ohne Falsches zu glauben. Wenn auch immer wieder dieser beschissene Kampf notwendig ist, dieses deutlich zu machen. Dieses ist die Wahrheit der gesellschaftlichen Realität, in der Ereignisse nicht rückgangig gemacht werden können. Das ist unser Wissen!

Wie auch die geistigen, politischen und sozialen Kämpfe der Zukunft sich gestalten und formen werden, denn die Zukunft ist Teil der Gegenwart und in ihr enthalten.

So, jetzt haue ich mir drei Eier in die Pfanne! Mein Gott, war es schwer, das Gespenst einer falschen Ideologie von der Wirklichkeit unserer Verantwortung zu trennen, mögen kommende Generationen in was weiß ich für Raumschiffen daraus ihre Lehren ziehen! Das Leben geht weiter, und Du bist eingeschrieben im großen Buch der Malerei, im großen Buch der Geschichte, und ich gratuliere Dir dazu.

Ralf

 


Biografie

1931

Am 8. Juli wird Jürgen Böttcher in Frankenberg/Sachsen geboren als drittes Kind eines Lehrers (Studienrats), den die Nationalsozialisten 1937 in den Ruhestand schickten. Die tolerante Atmosphäre seines Elternhauses und die Musikalität der Mutter prägen ihn.

Kindheit und Jugend verlebt Böttcher in Strahwalde in der Oberlausitz. Nach diesem Ort wird er sich später nennen, um sich von den vielen anderen Malern seines Namens zu unterscheiden, aber auch, weil für ihn im Rückblick hier „die Wurzeln liegen für die Tiefe des Traums von Kunst und Leben".

1944

bricht die Realität des Krieges mit der Nachricht vom Tod des älteren Bruders in die bis dahin glücklich erinnerte Kindheit ein. Dieses schmerzhafte Erlebnis wird sich in seinem „Antikriegsbild", der „Beweinung" von 1958, niederschlagen.

1945

Krieg, Tod und Zerstörung hinterlassen bei dem Heranwachsenden tiefe Spuren. Die grausame Wahrheit über den Krieg und die in deutschem Namen in Auschwitz und anderswo verübten Verbrechen, lassen ihn Mitschuld empfinden und festigen seinen Entschluß, am Aufbau einer demokratischen Gesellschaft mitzuwirken. In dieser Zeit verdient der Vierzehnjährige durch Porträts, die er nach Paßbildern von Gefallenen zeichnet, den Lebensunterhalt für seine Familie.

1949–1953

studiert er an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden u.a. bei Wilhelm Lachnit (1951–1953) „der sich mit dem, was er lehrt, nicht eindeutig im Einklang mit dem Hochschulprogramm (befindet, G.W.). Die Art, wie er den Lehrstoff behandelt und an die Studenten heranträgt, trägt die Züge eigenen experimentellen Schaffens"1, denn, wie Fritz Löffler später urteilt, war „Die Lehrmethode der Akademie... grausig. Die Studierenden durften sich vom Impressionismus an mit dem künstlerischen Schaffen der Folgezeit nicht mehr befassen.

Die entsprechenden Bücher waren in den Bibliotheken sekretiert. Expressionismus und abstrakte Kunst waren verteufelt."2 So gerät er bald in Widerspruch zur herrschenden Doktrin des sozialistischen Realismus. Auf dem Höhepunkt der Formalismusdiskussion wiegen Vorwürfe des „Existentialismus" und „Formalismus" schwer. Sie richteten sich etwa gegen Arbeiten wie das „Selbstbildnis" (1951) und Zeichnungen, in denen er sich mit den Formerfindungen Picassos auseinandersetzt.

1953–1955

lebt Strawalde freischaffend in Dresden und gibt einen Mal- und Zeichenkurs an der Volkshochschule. Unter seinen Schülern sind Peter Makolies, Ralf Winkler und Peter Herrmann. Aus diesem Kurs geht ein Freundeskreis hervor, dem sich auch Winfried Dierske und Peter Graf anschließen. Peter Herrmann und Peter Graf erinnern sich später: „Jeder brachte mit, was er gerade gemacht hatte und wovon er dachte, es könnte vielleicht irgendwie ganz gut sein, eine Zeichnung oder ein Bild. Auch Schallplatten. Und darüber wurde dann gesprochen. Und wir bekamen Reproduktionen zu sehen – Picasso, aber auch die alten Meister, Giotto, Rembrandt, Cranach vor allen Dingen... Im Grunde war es damals kein Lehrer-Schüler-Verhältnis, sondern Freundschaft."3

Die reduzierte Farbigkeit und die locker pastose Malweise wirken in diesen Jahren in den Arbeiten der Freunde spürbar nach, später sind es eher die teils romantisierende Farbgebung und die kürzelhafte Zeichensetzung Strawaldes.

Schlüsselbilder aus dieser Periode sind die Gemälde „Mutter und Kind" (1954/56) und „Nach Giorgione" (1954).

Daneben gibt es einzelne Versuche, arbeitende Menschen in großen vereinfachten Formen darzustellen. Doch halten diese Bilder mitunter seiner kritischen Prüfung nicht stand. In dieser Zeit gilt sein Interesse – neben der Malerei – auch dem Film, frühen sowjetischen und Filmen des italienischen Neorealismus.

1955-1960

studiert Böttcher Filmregie an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Polsdam-Babelsberg, da er in diesem Medium meint, seinen sozialen Anspruch besser verwirklichen zu können: „Als Maler wäre ich nie in die Betriebe gegangen, hätte ich diese Menschen nie kennengelernt. Wichtig ist letzten Endes für mich nicht der Film, sondern die Begegnung mit den Menschen. Film hat im Gegensatz zur Malerei eine wirkliche Raumdimension. Er kann Erlebnisse, soziale und politische Wirklichkeiten... in einer Nähe beobachten und zeigen, die in der Malerei nicht geleistet werden und in ihr nur verwandelt dargestellt werden kann."4

Auch nach seinem Weggang aus Dresden reißt der Kontakt zum alten Freundeskreis nicht ab. Strawaldes Bilder werden offiziell zurückgewiesen, seine Malerei aber wirkt auch im Verborgenen auf eine jüngere Generation von Künstlern.

Seit 1960

ist er als Regisseur im Dokumentarfilmstudio der DEFA in Berlin tätig.

1961

Strawalde beteiligt sich an der Akademie-Ausstellung „Junge Kunst – Malerei" mit einem Bildnis und dem Gemälde „Gespräch" von 1960. Es soll auf lange Zeit die einzige offizielle Ausstellungsbeteiligung bleiben. Die von Fritz Cremer als Sekretär der Sektion Bildende Kunst initiierte Ausstellung wurde Gegenstand heftiger Polemik.

„Wändelang produzieren sich Abseitigkeit, Beschränktheit, Unfähigkeit, Dilettantismus und Primitivismus,"5 ist dazu im Neuen Deutschland zu lesen. Und Peter H. Feist registriert: „Soviel Trübes und Gedrücktes, soviel labile und splittrige oder lastende Formen, soviel dunkle und gebrochene Farben, soviel Trägheit, Traurigkeit und Einsamkeit waren lange nicht mehr beieinander zu sehen wie hier bei Jürgen Böttcher, Manfred Böttcher, Diehl, Dreßler, Graf, John, Manigk, Vent und anderen."6

Den eigentlichen Stein des Anstoßes, das existentialistische Lebensgefühl dieser jungen Künstler, benennt Horst Jähner: „Man erlebt Talent als Auswanderer aus der Wirklichkeit in einen Ästhetizismus."7

Die pauschalen, vorwiegend politisch motivierten Vorwürfe, verletzen den Maler mit sozialistischer Gesinnung so, daß er sich nicht wieder um eine Ausstellungsbeteiligung bewirbt. Der Ausschluß aus dem Verband Bildender Künstler Deutschlands nimmt ihm zudem jede Aussicht auf ein öffentliches Wirken.

Von nun an entstehen bevorzugt Zeichnungen als Ausdruck eines inneren Monologs, wie „Blätter" eines Tagebuchs, die die öffentlichere Filmarbeit begleiten. In seiner Malerei löst sich Strawalde jetzt zunehmend von vorgefaßter Figürlichkeit und entwickelt ganz aus der Farbe assoziative Bildräume. Wichtige Beispiele sind „Das Nachtbild oder Das spanische" (1961) und das „Märzbild" (1963/64).

Im selben Jahr entsteht als erster Dokumentarfilm ein Porträt seiner Malerfreunde aus Dresden.

Mit der ganz persönlichen Sicht des proletarischen Milieus verstößt der Film „Drei von Vielen" gegen offizielle Vorstellungen von Vertretern der Arbeiterklasse. Das Verbot ist der Auftakt einer Reihe von Behinderungen seiner Filmarbeit.

1962

Mit dem nächsten Film „Ofenbauer" findet Böttcher einen Weg, den „gewöhnlichen", meist körperlich schwer arbeitenden Menschen wahrhaftig in seiner Arbeitsumwelt darzustellen, indem er den Kommentar ständig zurücknimmt: Es sind der Rangierer, die Glühlampenarbeiterinnen, Wäscherinnen und Küchenfrauen. Für „Ofenbauer" erhält er beim Internationalen Dokumentarfilmfestival in Leipzig die „Silberne Taube".

1964-1982

Aus der Begegnung mit dem Liedermacher Wolf Biermann erwächst eine enge Freundschaft; bis zu Biermanns Ausbürgerung aus der DDR im Jahre 1976 verbringen die Freunde regelmäßig gemeinsam die Sommer in Lütow auf Usedom. Das beglückende Erlebnis der Natur in der harmonischen Gemeinschaft Gleichgesinnter wird zu einer unerschöpflichen Quelle der Erinnerung.

„Lütow" steht für das vegetative Prinzip, den Gleichklang von Natur und Mensch. Es bezeichnet einen umfangreichen Komplex von Zeichnungen zwischen den Polen von Romantik, kalligraphischer Abstraktion und psychogrammatischer Zeichensetzung.

1965

Sein erster Spielfilm „Jahrgang 45" wird nach dem Rohschnitt zusammen mit anderen unter dem Eindruck der 11. Tagung des Zentralkomitees der SED Opfer der Zensur. Danach wurde Böttcher nie wieder ein Spielfilm gestattet. Nach der Aufführung im Rahmen der Forumsreihe der Internationalen Filmfestspiele in West-Berlin im Frühjahr 1990 sieht der Filmkritiker der Süddeutschen Zeitung, Peter Buchka, das Fragment als „das Versprechen eines hinreißenden Entwurfs, das von Ferne an den frühen Pasolini und die ersten Doinol-Filme von Truffaut erinnert. Böttcher ist der filmischste von den Verbotsopfern"8.

1978

Mit Unterstützung junger engagierter Künstler findet im Leonhardi-Museum in Dresden die erste wichtige Ausstellung von Zeichnungen, Gemälden, Collagen und Übermalungen statt. Es folgen weitere Ausstellungen in anderen kleinen Stadtbezirksgalerien und Galerien des Kulturbundes in Dresden, Karl-Marx-Stadt und Berlin.

Auf mehr spielerische Weise setzt Strawalde seinen vielgestaltigen Dialog mit Kunstwerken der Vergangenheit fort: Er verschickt seine Grüße auf phantasievoll übermalten Kunstpostkarten. Die Montage dieser Serien regt ihn zu dem Experimentalfilm-Triptychon „Potters Stier/Venus nach Giorgione/ Frau am Klavichord" an. Diese direkte Verbindung zur bildenden Kunst knüpft Böttcher nur noch mit seiner filmischen Hommage für den konstruktivistischen Maler Hermann Glöckner (1984).

Der Film über die Berliner Trümmerfrau „Martha" bringt ihm schließlich Anerkennung im In- und Ausland. Er erhält Einladungen und Preise von internationalen Festivals des Dokumentarfilms, die Retrospektiven seiner Filme zeigen.

1982

erwirbt die Nationalgalerie Berlin (DDR) sein Gemälde „Beweinung" von 1958. Im Herbst beteiligt er sich an der Aktion und Ausstellung „Frühstück im Freien" im Dresdener Leonhardi-Museum, die parallel zur IX. Kunstausstellung der DDR im Albertinum stattfindet. Die Gestaltung des Ausstellungsplakates ist Anlaß für eine Reihe von übermalten Siebdrucken, einer Huldigung an Manet.

1989

wird Jürgen Böttcher zum Mitglied der Akademie der Künste Berlin (West) gewählt und zu Gastvorlesungen an die Hochschule für Bildende Künste nach Hamburg eingeladen. Ende November beginnt er die Arbeit an einem Film über den Abriß der Berliner Mauer.

1990

zeigt Strawalde zusammen mit Lothar Böhme, Peter Graf, Sabine Grzimek, Walter Libuda und Theodor Rosenhauer in Toulouse und Villenueve-d’Ascq hauptsächlich farbig stark strukturierte Gemälde aus den 80er Jahren. Sein Beitrag mit Zeichnungen und Malerei auf dem spektakulären dreitägigen DDR-Kunstfestival in Paris, wo auch Filme von ihm gezeigt werden, stellt die bislang umfangreichste öffentliche Präsentation seiner Arbeiten dar. Während dieses Happenings der „alternativen" DDR-Kultur führt Strawalde eine Malaktion durch, in deren Ergebnis seine bisher größten Bildformate entstehen, die allein durch ihre Ausmaße den introvertierten Charakter seiner bisherigen Arbeit sprengen.

 

Anmerkungen :

1 Zitiert nach Katalog zur Ausstellung Wilhelm Lachnit. Gemälde, Graphik,

Zeichnungen der Akademie der Künste der DDR, Berlin 1990.

2 Fritz Löffler: Rückblick-Ausblick, in: Katalog zur Ausstellung Dresden

heute, Malerei, Graphik nach 1945 des Kunstvereins Ulm, 1985.

3 Zitiert nach Henry Schumann: Ateliergespräche, Leipzig 1976.

4 Jürgen Böttcher zitiert nach Kraft Wetzel: J.B. Eine Karriere im Arbeiter-und-Bauern-Staat, in: Veröffentlichung aus Anlaß der Dokumentarfilmreihe Abenteuer Wirklichkeit – Drei Dokumentarfilme in Deutschland in der Akademie der Künste Berlin (West) vom 1. bis 4. Nov.1989.

5 Gerhard Pommeranz-Liedke: Eine Ausstellung und ein Vorwort, in: Neues Deutschland, 19. Oktober 1961.

6 Peter H. Feist: Die ausgebliebene Sensation zur Akademie-Ausstellung

Junge Maler, in: Bildende Kunst 1/1962.

7 Horst Jahner: Der angepriesene Skeptizismus – Über das Seltsame einer Ausstellung Junge Maler in der Akademie der Künste, in: Sonntag, 22. Okt.1969.

8 Peter Buchka: Die letzte Chance des Sozialismus. Die aufschlußreiche

Forumsreihe mit verbotenen Filmen aus der DDR,

in: Süddeutsche Zeitung, 20. Februar 1990.

 


Einzelausstellungen (Auswahl)

1975 Erfurt, Ateliergemeinschaft

1978 Dresden, Leonhardi-Museum

1981 Dresden, Galerie Mitte

1982 Berlin, Galerie Mitte

1983 Karl-Marx-Stadt, Galerie oben (Vorführung von Übermalungsfilmen)

1985 Karl-Marx-Stadt, Galerie oben

1987 Weimar, Kulturbundclub „Erich Weinert"

1988 Dresden, Hochschule für Bildende Künste

1988 Berlin, Club der Kulturschaffenden „Johannes R. Becher"

1990 Berlin, Galerievier

1990 Berlin, Festspielgalerie Ausstellungsbeteiligung (Auswahl)

1961 Berlin, Deutsche Akademie der Künste: Junge Künstler der DDR

1982 Berlin, Galerie am Prater: Frühe Werke 11,1954-69

1982 Dresden, Leonhardi-Museum: Das Frühstück im Freien

1988 Berlin, Ephraimpalais: Der eigene Blick. Berliner Kritiker zeigen Kunst ihrer Wahl

1988 Berlin, Club der Kulturschaffenden „Johannes R. Becher": Visuelle Poesie

1989 Berlin, Akademie der Künste der DDR: Zeichnungen in der Kunst der DDR – eine Auswahl aus 40 Jahren

1990 Paris, Grande Halle de la Vilette: Kunstfestival L’autre Allemagne hors les Murs

1990 Toulouse, Refecioire des Jacobins und Villeneuve-d’Ascq Musee d’Art Moderne: Au creur de l’Europa. 6 Artistes de la République démocratique Allemande

1990 Berlin, Erster Maisalon 1990 – Kunst in Berlin

 


Filmretrospektiven (Auswahl)

1986 Paris, Centre Pompidou

1988 Edinburgh, 42nd International Filmfestival

1989 Frankfurt am Main, Filmmuseum Filme (Auswahl)

1961 Drei von vielen (Kamera: Christian Lehmann u.a.)

1962 Ofenbauer (Kamera: Christian Lehmann)

1963 Stars (Kamera: Christian Lehmann)

1964 Barfuß und ohne Hut (Kamera: Christian Lehmann)

1966 Jahrgang 45, Spielfilm (Kamera: Roland Gräf)

1967 Der Sekretär (Kamera: Wolfgang Randel)

1972 Wäscherinnen (Kamera: Werner Kohlert)

1974 Erinnere dich mit Liebe und Haß (Mitregie: Rolf Liebmann, Kamera: Werner Kohlert u.a., Archiv)

1976 Im Lohmgrund (Kamera: Thomas Plenert)

1978 Martha (Kamera: Wolfgang Dietzel)

1981 Potters Stier/Venus nach Giorgione/Frau am Klavichord (Kamera: Thomas Plenert, Ton: Stefan Edler)

1984 Rangierer (Kamera: Thomas Plenert)

1984 Kurzer Besuch bei Hermann Glöckner (Kamera: Thomas Plenert)

1987 Die Küche (Kamera: Thomas Plenert)

1987 In Georgien (Kamera: Thomas Plenert)

1990 Vollendung des 1966 verbotenen Spielfilms Jahrgang 45

1990 Die Mauer (Kamera: Thomas Plenert)

 


Bibliographie (Auswahl)

Karin Thomas: Die Malerei in der DDR 1949-1979, Köln 1980.

Lothar Lang: Malerei und Graphik in der DDR, Leipzig 1983.

Gunar Barthel: Strawalde – Bilder und Zeichnungen, in: Ausstellungskatalog der Galerie oben, Karl-Marx-Stadt 1985.

Jörg Makarinus: Expressivität heute, in: Vorwort zum Katalog der Ausstellung der Staatlichen Museen zu Berlin, Nationalgalerie 1985.

Karin Thomas. Zweimal deutsche Kunst nach 1945–40 Jahre Nähe und Ferne, Köln 1985.

Wilhelm Roth Entdeckungen in kleinen Gesten – der Dokumentarfilmer und Maler Jürgen Böttcher-Strawalde,

in: Frankfurter Rundschau, 19. April 1986.

a. r penck, Katalog zur Ausstellung der Nationalgalerie Berlin, Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz 1988.

Christoph Tannert: Suche nach Strahwalde, in: Faltblatt zur Ausstellung „Jürgen Böttcher-Strawalde. Malerei und Zeichnungen von Strawalde. Filme von Jürgen Böttcher" im Club der Kulturschaffenden „Johannes R. Becher", Berlin 1988.

Gabriele Muschter Klaus Hähner-Springmübl, Michael Morgner, Strawalde (Jürgen Böttcher), in: Katalog zur Ausstellung Der eigene Blick, Berlin 1988.

Kraft Wetzel: Jürgen Böttcher, in: 42nd Edinburgh International Filmfestival 13-18 Aug.1988, Official Programm.

Matthias Flügge. Dialog mit Manet,

in: Das Magazin 9/1989.

Gabriele Muschter: Kleine Galerie: Strawalde, in: Sybille 3/1989.

Eugen Blume: Eine Landkarte des inneren Raumes – Anmerkungen zur ungegenständlichen Kunst in der DDR, in: Katalog zur Ausstellung Konturen. Werke seit 1949 geborener Künstler der DDR der Staatlichen Museen zu Berlin, Nationalgalerie 1989.

Jörg Sperling: Expressives Freiarbeiten, in: Vorwort zur Ausstellung Junge Malerei der 80er Jahre aus der Deutschen Demokratischen Republik im Kunstmuseum Solothurn, 1989.

Roland März Vorwort zum Katalog der Ausstellung Erster Maisalon 1990 – Kunst in Berlin, Berlin 1990.

Kraft Wetzel, Jürgen Böttcher: Eine Karriere im Arbeiter- und Bauernstaat, in: Veröffentlichung aus Anlaß der Dokumentarfilmreihe Abenteuer Wirklichkeit – Drei Dokumentarfilmer in Deutschland in der Akademie der Künste Berlin (West) vom 1. bis 4. November 1989.

Böttcher-Strawalde: la Saga des Annees grises avec Croqius et Plans-sequence, in: Begleitheft zum Kunstfestival L’autre Allemagne-hors les Murs in La Villett, Paris 1990.

Matthias Flügge: Vorwort zum Katalog der Ausstellung Au coeur de l’Europe – 6 Artistes de la République Démocratique Allemande in Toulouse und Villeneuve, 1990.

Gabriele Muschter: Bilder als Weltauge, ebenda.

Christiane Peitz Es war einfach zu leicht – Der schönste DDR-Tresorfilm heute im Forum: „Jahrgang 45" von Jürgen Böttcher,

in: taz 17. 2. 90.

Maria M. Walther: Verbogene Lebensläufe. Jürgen Böttcher, Günther Stahnke: Herrmann Zschoche, in: taz 15. 2. 90.

Peter Buchka: Die letzte Chance des Sozialismus. Die aufschlußreiche Forumsreihe mit verbotenen Filmen aus der DDR, in: Süddeutsche Zeitung, 20. Februar 1990.

Die Heroisierung des Abseitigen.

Mit Jürgen Böttcher, Regisseur des Realfilms „Jahrgang 45", sprach Torsten Rupprich,

in: taz 11. 6. 90.

„Wenn ich nicht wäre, wär die DDR längst leer" Auszüge aus einem Gespräch von Martin Rögener mit A.R. Penck in der Galerie M.Werner/ Köln,

in: reiter-das Kulturjournal, Juni 1990 nr. 2.

 


Die ausgestellten Werke

Das Verzeichnis der ausgestellten Werke faßt Zeichnungen und Malerei zusammen, da die Abgrenzung zwischen beiden, ebenso wie zu Collagen und Assemblagen, oft schwierig ist. In der chronologischen Ordnung gehen die Zeichnungen voran, gefolgt von Gemälden, Collagen und Assemblagen. Innerhalb der zeitlichen Abfolge stehen Werke ohne Angabe des Tages und Monats am Ende. Die Maße sind in Zentimetern (cm) angegeben, wobei Höhe vor Breite steht. Fehlt ein anderer Hinweis, besteht der Bildträger aus Papier. Von Weiß abweichende Papierfarben werden besonders erwähnt, ebenso Papiere, die verschiedene Spuren der Benutzung tragen wie Teeränder und -flecke, Risse oder Knitter („benutztes" Papier). Von Schwarz abweichende Zeichenfarbe(n) sind als „farbig" zusammengefaßt.

Die Bezeichnung (Bez.) von der Hand des Künstlers umfaßt im allgemeinen neben der Signatur und Datierung den Bildtitel. Ergänzungen, die der Künstler nach der Vorbereitungsphase der Ausstellung vorgenommen hat, konnten nicht mehr berücksichtigt werden. Der Künstlername Strawalde – auf den Bildern alternierend groß oder klein geschrieben – erscheint bei diesen Angaben einheitlich in Großschreibung.

Werke ohne Hinweis auf einen Besitzer befinden sich beim Künstler.

1.) Meine Mutter. 1950

Kreide

67,8 x 38,5

Bez. M. u.: Meine Mutter.1950

2.) Schloßstraße Dresden.1950

Pinsel, Rohrfeder, Tusche

61,2 x 43,5

Bez. r. u.: 1950; verso 1. o.: Strawalde 1950,

r. u.: Strawalde

3.) Selbstbildnis, 24. 3.1951

Kohle

50 x 39,5

Bez. l. u.: 24. 8.1951; verso u.: Strawalde

4.) Elbbrücke (mit Stockflecken). 1952

Pinsel, Tusche

42 x 48,6 (unregelmäßig)

Bez. l. o.: Jürgen, r. o.: 1952; verso: Elbbrücke

(mit Stockflecken) 1952 Strawalde

5.) Halbakt, Januar 1953

Kohle

73 x 40,5

Bez. r. o.: Jan. 53; verso r.u.: Strawalde 1953

6.) Bildnis A. 1953

Kreide auf Packpapier

83 x 72

Bez. l. u.: 1953 A., r. u.: Strawalde; verso r. u.: 1953

7.) Sitzende.1953

Graphit

43 x 30,5

Bez. l. u.: 1953; verso: Sitzende, Strawalde Sitzende, 1953

3.) Bildnis A. 1954

Pinsel, Tusche

73 x 49,7

Bez. M. u.: Böttcher, r. u.: 1954

9.) Bildnis Peter Herrmann.1954

Kohle

63 x 46,3

Bez. l. u.: 1954

10.) Nach Giorgione. 1954

Öl auf Leinwand

121 x 141

Bez. r. o.: Giorgione

11.) Sitzende. 1954

Öl auf Hartfaser

100 x 70,5 (Nicht bez.)

12.) Mutter mit Kind. 1954/56

Öl auf Hartfaser

160 x 110

Bez. r. o.: 1956

13.) BilUnis A., 27.-28. R. 1956

Farbige Kreide, Kohle

86 x 61,2

Bez.1.o.:27.-28.8.56

14.) Figur 1.1956 Graphit, gewischt 34,3 x 24,8 Bez. r. o.: 1956

15.) Frauenbildnis.1956

Öl auf Harifaser

98,5 x 71

Bez. l. o.: 10. Nov.; verso: verworfenes Gemälde „Bauarbeiter"

16.) Figur 11,18. Oktober 1957

Graphit

33,3 x 35,3

Bez. r. o.: 18. Okt.1957

17.) Frauenbildnis II, 30. X. 1957

Graphit, gewischt

40 x 26,1

Bez. r. o.: 30. X. 1957; verso: verworfene Studie einer Liegenden,

Graphit, Kreide; bez. r. o.: Strawalde, M. u.: Frauenbildnis 11,1957

13.) Frauenbildnis.1957

Graphit

37,5 x 25

Bez. l. u.: 1957; verso: Anlage einer Bildniszeichnung, Graphit;

bez. r. o.: Strawalde, M. u.: 1957

19.) Schöneberger Gasometer. 1957

Öl auf Leinwand

62 x 72,5

Bez. l. u.: 1957; verso: „Grünbild", Öl

20.) Stilleben mit Büchsenöffner. 1957

Öl auf Hartfaser

55,5 x 80

Bez. r. u.: 8. X. 57

21.) Liegende mit Plattenspieler. 1958/60

Öl auf Hartfaser

82 x 109

Bez. M. u.: Dez. 58

22.) Harlekin (Dobsi). 1959

Öl auf Hartfaser

100 x 75

Bez. r. u.: Strawalde 1959

23.) Schwarz-weiße Landschaft. 1959

Öl auf Leinwand

75 x 101

Bez. l. u.: 1959

24.) Bildnis. 1960 Öl auf Hartfaser 80x61 Bez.r.o.:22.X.60

25.) Gespräch. 1960

Öl auf Hartfaser

93 x 117

Bez. l. o.: 1960 Böttcher Jürgen

Wolf Biermann, Hamburg

26.) Das große Tagebild. 1961

Öl auf Hartfaser

93 x 117

Bez. r. u.: 1962 Strawalde

27.) Das Nachtbild oder Das spanische. 1961

Öl auf Hartfaser

61 x 61

Nicht bez.

23.) Weißes Ovalbild. 1961

Öl, Collage auf Hartfaser

65 x 80

Bez. M. r.: 19. M. 61

Erika Dobsloff, Berlin

29.) Grün-rotes Erdbild. 1962

Öl auf Pappe

43 x 65 (unregelmaßig)

Nicht bez.

30.) Landschaft. 1962

Öl auf Papier auf Hartfaser

72 x 96

Nicht bez.;

verso: verworfenes Gemälde einer Sitzenden

31.) Märzbild. 1963/64

Öl auf Pappe

74 x 111

Bez. l. u.: Strawalde 64

32.) Weißbild mit schwarzem Fleck. 1964

Öl auf Leinwand

98 x 67

Nicht bez.

33.) Palettenblatt. Um 1964

Collage, Leimfarbe, farbige Kreide

25 x 37,3

Bez. verso M. o.: Palettenblatt, um 1964

34.) Bildhaueratelier, 10. IX. 1965

Farbige Kreide, Tusche

42,8 x 62,9

Bez.M.u.: 10.lX.65

35.) Susanna und die Alten, 15. Xl. 1966

Pinsel, Tusche

29,7 x 41,7

Bez. o. quer: Strawalde (Susanna u. die Alten) 1966,

Jürgen Böttcher, 15. Xl. 66

36.) Stillebenlandschaft.1966

Farbige Kreide, Tusche, Graphit

29,6 x 41,8

Bez. r. o.: Strawalde, l. u.: 1966;

verso r. o.: Strawalde,

M. u.: Stillebenlandschaft, Strawalde 1966

37.) 5. Xl1.1967

Pfeifenreiniger, Tusche

29,7 x 41,3

Bez. r. o.: 5. Xll. 67; verso M. o.: 5. Xll. 67

38.) Gewaschenes Blatt (Lütow). 1967

Pinsel, Tusche, gewaschen

29,5 x 41,8

Bez. verso o.: gewaschenes Blatt (Lütow) 1967, M. u.: Strawalde

39.) Paar (Lütow), 1967

Pinsel, Tusche, gewaschen

29,5 x 41,8

Bez. l. o.: Strawalde, l. u.: 1967; verso r.o.: Paar, 1967 Strawalde

40.) Paar II (Lütow). 1967

Pinsel, Tusche, gewaschen

29,7 x 37

Bez. l. o.: Strawalde, r.o.: 1967;

verso M. o.: „Paar 11", 1967 (Lütow)

Strawalde

41.) Lütow, 22. Vl1. 1968

Feder, Sepia, Graphit

30 x 41,5

Bez. l. o.: Lütow, 22. Vl1.1968 Strawalde

42.) Figurengruppe, 3. IX.1968

Pfeifenreiniger, Sepia

26 x 27,5

Bez. r. u.: 3. IX.68

43.) Rembrandt. 1968

Öl auf Hartfaser

70 x 50

Nicht bez.

44.) Hemdbild.1968

Assemblage

60 x 80

Nicht bez.

45.) 1.1.1975 (Fürstenau)

Frottage, farbige Kreide

41,6 x 59,5

Bez. M. o.: Strawalde, r. u.: 1.1.75 (Fürstenau)

46.) Collage mit Königin. 1975

Collage, Kreide, Tusche, Latex, Graphit

72,3 x 105

Bez. M. u.: Strawalde 75

47.) Japanischer Traum in Schwarz-Weiß.1975

Collage, Tusche, Kreide

73 x 102,2

Bez. r. o.: Strawalde 1975; verso M. u.: „Japanischer Traum

in Schwarz-Weiß" – Strawalde – 1975

48.) Lütow.1976

Collage, Öl, Tusche, Kreide, Graphit

46,8 x 69

Bez. r. u.: (Lütow 1976) Strawalde

49.) 7. X.1977 (Feuerland)

Collage, farbige Tusche, Kreide, Öl auf Nessel

57 x 82,5

Bez. l. u.: Strawalde 7. X.1977

50.) Landschaft (mit Stockflecken). 1977

Tusche auf Nessel

79 x 119

Bez. r. u.: Strawalde 1977

51.) Tagebuchblatt, 28.1.1978

Collage, Tusche, farbige Kreide

29,8 x 25 (unregelmäßig)

Bez. M. o.: 28.1. 78 Strawalde (durchgestrichen), M. u.: Strawalde,

Tagebuchblatt 28.1.1978

52.) Schwarze Collage (mit Lassoband), 16. Juni 1978

Collage, Tusche, Kreide

30 x 41,8

Bez. verso r. o.: Strawalde, M. o.: Schwarze Collage mit Lassoband,

r. u.: 16. Juni 1978

53.) 12. Vl11.1978

Pinsel, Tusche über Gouache auf „benutztem" Papier

73 x 102

Bez. M. u.: 12. Vl11.1978, r. u.: Strawalde

54.) 28. Vl11.1978 (Lütow)

Pinsel, Tusche, Collage

73 x 102,3

Bez. I. u.: Strawalde, 28. Vlll. 1978 (Lütow); verso 1. u.: Küste

(Collage, Tusche)

55.) Dialogblatt.1978

Collage, Kreide, Graphit, Tusche

34,7 x 39,2

Bez. r. o: 1978,1. u.: Strawalde

56.) Lütow, 21. August 1979

Pinsel, Sepia

72,8 x 102

Bez. u. quer: 21. Aug.1979 (Lütow), Strawalde

57.) Lütow-Collage, 26. VlII. 1979

Collage, Tusche, Kreide, 73 x 1 02,3

Bez. M. u.: (Lütow) Strawalde 26. Vlll. 1979; verso M. r.: Lütow

Collage, Küstenblatt Lütow (durchgestrichen), Tusche, Collage, Strawalde 1979

58.) Collage mit Feder, 28. VlII. 1979

Collage, Tusche, Gouache, Kreide

41,5 x 59,6

Bez. M. u.: Strawalde, 28. Vlll. 79; verso o.: Collage mit Feder,

Tusche, Gouache, 28. Vl11.1975 Strawalde

59.) Romantisches Blatt (Lütow),1. IX. 1979

Kreide

25,5 x 27,5 (unregelmäßig)

Bez. M. u.: 1. IX. 1979 Lütow; verso M. o.: Romantisches Blatt

(Lütow), Kreide,1. IX.1979, r. u.: Strawalde

60.) Indisches Blatt. 1979

Pinsel, farbige Tusche, Kreide

41,2 x 58,5

Bez. l. u.: Strawalde, r. u.: 1979

61.) Don Quichote. 1979

Tusche über Latex auf Nessel

148 x 125

Nicht bez.

62.-88. Aus der Folge:

Frau am Klavichord.1979/82 Postkarten-Übermalungen nach dem Gemälde von Emanuel de Witte (1617-1692)

89.) Kleine Landschaft, 14.11.1980

Kreide

29,7 x 41,9

Bez. M. u.: 14.11. 1980, r. u.: Strawalde; verso r. u.: „Kleine Landschaft",14.11.1980 Strawalde

90.) Schädelblatt, 28.11.1990

Pinsel, Tusche, Lithokreide

73 x 102

Bez. r. u.: 28.11.1980 Strawalde 1980; verso r. u.:

Schädelbaltt, 1980

91.) Blaues Faltblatt, 13. IV. 1980 Pinsel, farbige Tusche über Faltung 62,5 x 72,5 (unregelmäßig)

Bez. M. u.: Strawalde 13. IV.1980;

verso r. u.: Strawalde, 13. IV. 1980

92.) Schwünge, 13. IV. 1980

Pinsel, Tusche über Faltung

61 x 77 (unregelmäßig)

Bez. l. o.: Strawalde, r. o.: 13. IV.1980

93.) Violette Faltung, 2. V. 1980 Pinsel, farbige Tusche über Faltung 72, 5 x 81,8 (unregelmäßig) Bez. M. u.: Strawalde 2. V.1980

94.) Violettes Faltblatt, 13. V. 1980

Pinsel, farbige Tusche über Faltung

77 x 70,5

Nicht bez.

95.) Violettes Faltblatt, 11. Vl. 1980

Pinsel, farbige Tusche uber Faltung

77 x 93 (unregelmäßig)

Bez. r. u.: Strawalde – 11. Vl.1980;

verso M. u.: Violettes Faltblatt

11. Vl.1980 Strawalde

96.) Tusche über Faltung, 11. Vl. 1980

Pinsel, farbige Tusche, Kreide über Faltung

62,5 x 75 (unregelmäßig)

Bez. r. o.: 11. Vl.1980, r. u.: Strawalde; verso: verworfene Zeichnung,

farbige Tusche

97.) Grüne Collage, 19. Vl. 1980

Collage, farbige Tusche

52,5 x 78,2

Bez. M. u.: 19. Vl.1980 Strawalde; versou.: Strawalde Grüne Collage,

19. Vl.1980

98.) Farbige Tusche über Faltung, 24. Vl. 1980

Pinsel, farbige Tusche über Faltung

67,5 x 80,3 (unregelmäßig)

Bez. r. o.: 24. Vl.1980 Strawalde

99.) Die Woge.1980

Pinsel, Tusche, Kreide

72,7 x 102,2

Bez. l. u.: Strawalde 1980; verso r. u.:

„die Woge" 1980

100.) Erinnerung an Amsterdam (Rembrandt). 1980

Lithokreide

36 x 48

Bez. M. o.: Strawalde 1980 (Erinnerung an Amsterdam

[Rembrandt]); verso u.: „Erinnerung an Amsterdam (Rembrandt)"

Strawalde, 1980

101.) Fenster.1980

Pinsel, farbige Tusche

70 x 90,3

Bez. M. o.: Strawalde 1980; verso r. u.: Strawalde, Skulpturen (durch

gestrichen), Fenster 1980

102.) Flug-Blatt l. 1980

Pinsel, Tusche, gewaschen

72,7 x 102

Bez. r. u.: Strawalde 1980

103.) Stierblatt. 1980

Pinsel, Tusche über Faltung

52 x 78

Bez. u.: Strawalde 1980; verso M. u.: Strawalde, r. u.: Stierblatt

104.) Teilung. 1980

Collage, Tusche, Gouache, Kreide

72,7 x 101,8

Bez. u. quer: Strawalde 1980; verso 1. u.: Kopf-Blatt (durchgestrichen)

Collage, M. u.: Strawalde, r. u.: Teilung (1980)

105.-131. Aus derFolge: Potters Stier. 1980/85 Postkarten-Übermalungen nach dem Gemälde von Paul Potter (1625-1654)

132.-158. Aus der Folge: Venus nach Giorgione. 1980/85 Postkarten-Übermalungen nach dem Gemälde „Schlummernde Venus" von Giorgione (1477-1510)

159.-182. Aus der Folge: Schokoladenmädchen. 1980/87 Postkarten-Übermalungen nach dem Gemälde von Liolard (1702-1789)

183.) Am See, 4. V. 1981

Pinsel, Tusche, Kreide, Filzstitt auf „benutztem" Papier

41,8 x 58

Bez. M. u.: Am See, r. u.: Strawalde

4. V. 1981; verso M. u.: Am See,

4. V. 1981 Strawalde

184.) Badeanstalt, 4. V. 1981

Filzstift, Kugelschreiber

41,5 x 59,5

Bez. o. quer: Badeanstalt Strawalde, 4. V. 1981

185.) XVII. V. 1981

Pinsel, farbige Tusche, Kreide

35,9 x 47,9

Bez. r. u.: Strawalde XVII. V. 1981;

verso M. o.: 17. V. 1981

Strawalde

186.) Stadtrand, 23. V. 1981

Filzstift

36X48

Bez. u. quer: 23. V. 1981 Strawalde

24. V.; verso M.o.: Stadtrand,

23. V. 1981 Strawalde

187.) Faltblatt (mit Collage), 27. Vl. 1981

Pinsel, Tusche, Collage über Faltung

67 x 77,5 (unregelmäßig)

Bez. r. u.: Strawalde, 27. Vl. 1981;

verso M. u.: Strawalde

27. Vl. 1981

188.) Faltblatt, 28. Vl. 1981

Pinsel, Tusche über Faltung

71,5 x 90

Bez. r. u.: Strawalde, 28. Vl. 1981;

verso M. u.: Faltblatt, r. u.: Strawalde 28. Vl. 1981

189.) Lütow, 2. Vll. 1981

Pinsel, Tusche, gewaschen. 36 x 48

Bez. r. u.: Strawalde 2. Vll. 1981

190.) Achterwasserblatt, 26. Vll. 1981

Pinsel, Tusche

35,9 x 48,8

Bez. I. u.: 26. Vll. 1981, r. u.: Strawalde; verso u. quer: Achterwasserblatt – 26. VII. 1981

191.) Collage (mit Lassoband), 2. Vlll. 1981

Collage, farbige Tusche, Kreide

41,6 x 59,3

Bez. M. u.: Strawalde, darüber: 2. Vlll. 1981

192.) Küste, 17. Vlll. 1981

Aquarell, Tee, Faserstift

54,5 x 61,5

Bez. I. u.: 1981, r. u.: Strawalde;

verso M. u.: Lütow, 17. Vlll. 1981

193.) Lütow, 29. Vlll. 1981

Pinsel, Tusche, gewaschen

35,7 x 47,6

Bez. M. o.: Strawalde, r. u.: 29. Vlll. 1981; verso M. o.: Lütow, 29.VIII.1981, M. u.: 29. Vlll. 1981 Strawalde (Lütow)

194.) Lütow, 31. Vlll. 1981

Pinsel, farbige Tusche auf Transparentpapier

30 x 41,5 (unregelmäßig)

Bez. I. u.: Strawalde, M. u.: (Lütow), r. u.: 31. Vlll. 1981; verso 1. o.:

Lütow, 31. Vlll. 1981, r. o.: Strawalde

195.) Abendblatt (Lütow), August 1981

Pinsel, farbige Tusche, Collage

35,8 x 47,6

Bez. r. u.: Lütow, Aug.1981; verso 1. u.: Abendblatt – (Lütow), r. u.: Strawalde

196.) Labyrinthblatt, 25. IX. 1981

Kreide, Prägung, Kugelschreiber, Collage

36X48

Bez. r. o.: Strawalde 81; verso M. u.: Ladyrinthblatt, 25. IX. 1981

Strawalde

197.) Brief, 25. September 1981

Kreide, Prägung

36 x 48

Bez. l. o.: 1981; verso u. quer: Brief Juli 1981, Strawalde vollendet = 25. Sept.1981

198.) Falter-Brief-Collage, 25. IX. 1981

Pinsel, Tusche, Collage

76 x 100

Bez. r. u.: Strawalde 25. IX.1981

199.) 1. X. 1981

Pinsel, Tusche, Kreide

35,8 x 47,8

Bez. M. u.: Strawalde, r. u.: 1. X.1981; verso 1. u.: „1. X.1981",

M. u.: Strawalde

200.) Flug-Blatt II. 1981

Pinsel, farbige Tusche, Faserstift

61 x 86

Bez. l. u.: Strawalde 1981

201.) Flugversuch (Lütow). 1981

Pinsel, farbige Tusche

35,7 x 47,7

Bez. l. o.: Strawalde, r. o.: 1981; verso M. o.: „Flugversuch" (Lütow),

1981 Strawalde

202.) Sommerblatt (Lütow).1981

Pinsel, Tusche auf „benutztem" Papier

42 x 59,5

Bez. M. u.: Strawalde 1981; verso M. u.: Sommerblatt, Lütow 1981,

I. u.: Strawalde: Lütowblatt (durchgestrichen)

203.) Vegetatives Blatt (Lütow). 1981

Pinsel, Tusche

35,8 x 47,7

Bez. r. u.: Strawalde 1981; verso M. o.: Vegetatives Blatt (Lütow)

1981, Strawalde, r. u.: Strawalde, 1981

204.) 17.1. 1982

Pinsel, Tusche

72,7 x 102

Bez. l. u.: Strawalde, r. u.: 17.1.1982

205.) Versteinerungen, 26.11.1982

Pinsel, farbige Tusche, Kreide

78,2 x 86,5 (unregelmäßig)

Bez. u. quer: 26. Il. 1982; verso r. u.: Strawalde, Versteinerungen

1982

206.) Collage für Dobsi, 7. März 1982

Collage, farbige Kreide

24 x 31,9

Bez. verso u. quer: Collage fur Dobsi von Strawalde (7. März 1982)

Erika Dobsloff, Berlin

207.) Szene, 12. Vl. 1982

Pinsel, Tusche, Tee, gewaschen

52 x 67,5

Bez. l. o.: 12. Vl.1982, r. o.: Strawalde,

M. u.: Strawalde 12.-13. Vl.

1982, r. u.: (Nach Ausstellungseröffnung vom 11. [Frustration])

Befreiung, Aufatmen in der Arbeit

208.) 8. Vlll. 1982 (Lütow)

Graphit, Tee, Collage

52,7 x 78,2

Bez. l. u.: beg. am 8. Vlll. 1982, r. u.: Strawalde;

verso r. u.: 8. Vlll.

1982 (Lütow)

209.) Nach Chardin. 1982

Farbige Tusche, Kreide über Faltung

58,5 x 55,5

Bez. r. u.: Strawalde; verso r. o.:

„Nach Chardin", l. u.: 1982, r. u.:

Strawalde

210.) Grün-Rot-Blau. 1982

Öl auf Leinwand

80 x 120

Nicht bez.

211.) Küste. 1982

Öl auf Leinwand

79 x 117

Bez. r. o.: 1982 Strawalde

212.) Stillebenlandschaft I. 1982

Öl auf Leinwand

83 x 117

Bez. r. u.: 1982 Strawalde

213.) Blatt mit Flugzeichen, 3. Februar 1983

Pinsel, Feder, Tusche, Kreide

36 x 48

Bez. o. quer: 3. Feb.1983 Strawalde

214.) Collage (mit Wellpappe und Lassoband), 4. Vl. 1983

Pinsel, farbige Tusche, Collage

73 x 102

Bez. l. u.: 4. Vl.1983, r. u.: Strawalde

215. Im Wald, 2. 7.1983

01 auf Papier

36 x 48

Bez. l. u.: Strawalde, r. u.: 2. 7.1983; verso M. o.: „lm Wald",

2. 7.1983 Strawalde

216.) Labyrinth.1983

01 auf Leinwand auf Holz

122 x 93 (unregelmaBig)

Bez. l. u.: 1983 Strawalde

217.-224. Aus der Folge von Ubermalungen nach Manets „Frühstück im Freien". 1984/88

19.111.1984

Farbige Kreide über SieUdruck, Collage

64 x 83,7

Bez. l. u.: Nach Manet (19.111.1984), r. u.: Strawalde

22. Vl.1984

Farbige Kreide, Faserstift uber SieUdruck

63 x 84,4

Bez. l. u.: Nach Manet, r. u.: Strawalde 1984 (22.VI); verso r. u.: Blatt

Nr.1 Nach Manet-von Strawalde (-1984/Jurgen Böttcher)

28. Vl1.1985

Farbige Kreide, Graphit uber Siebdruck

64,4 x 83,5

Bez. u. quer: Nach Manets „Frübstuck" am 28. Vll. 1985 von Stra

walde; verso u. quer: Blatt Nr. 3. Nach Manet von Strawalde (1985)

(Jürgen Bottcher)

1987

Farbige Kreide uber Siebdruck

66,4 x 89,3

Bez. I. u.: Nach Manets „Frühstück im Grunen", r. u.: Strawalde

(1987); verso: Blatt Nr. 2 Nach Manet von Strawalde 1987 (Jürgen

Böttcher)

9. Juli 1988

Farbige Kreide über Siebdruck

63,6 x 85

Bez. l. u.: Nach Manet Juli 1988 Strawalde; verso r.u.: Blatt = 9.

Nach Manet von Strawalde 9. Juli 1988 (Jurgen Böttcher)

X. Juli 1988

Farbige Kreide, Tusche über SieUdruck

61,5 x 81

Bez. r. u.: (Manet) Strawalde X. (Juli) 1988; verso u. quer: Nach

Manet – (10. Juli 1988) von Strawalde (Jurgen Böttcher) Blatt Nr. 8

12. Vl1.1988

Farbige Kreide über Siebdruck auf graubraunem Papier

65,5 x 85

Bez. l. u.: Nach Manet, r. u.: 12. Vll. (1988) Strawalde; verso M. o.:

Nach Manet von Strawalde, M. u.: Blatt Nr. 7 Nach Manet von Stra

walde (12. Juli 1988) (Jürgen Böttcher)

Juli 1988

Tusche, farbige Kreide über Siebdruck

61 x 81,5

Bez. M. u.: Nach Manet, r. u.: Strawalde 1988; verso M. u.: – Nach

Manet – von Strawalde – Juli 1988 (Jürgen Böttcher), Blatt 10

225.) Schwünge, 15. IX. 1984

Collage, farbige Tusche, Wachs

62 x 93,5

Bez. r. u.: Strawalde; verso r. u.: 15. IX. Strawalde

226.) Grottenblatt. 1984

Pinsel, Tusche, Kreide

35,8 x 47,8

Bez. r. u.: Strawalde 1984; verso M. o.: Grottenblatt 1984 Strawalde

227.) Badende.1984

01 auf Leinwand auf Holz

76 x 101

Bez. l. u.: Strawalde

Erika Dobsloff, Berlin

228.) 01-Collage (mit Wellpappe), 15. Vll. 1984

Collage, 01 auf Leinwand auf Karton

89,4 x 69,7

Bez. l. u.: Strawalde 15. Vl1.1984; verso M. u.: Öl-Collage

mit Wellpappe, 15. Vl1.1984 Strawalde

229.) Zeichen UR (Rollbild). 1984

Tusche auf Nessel

140 x 163

Bez. r. o.: Strawalde

230.) Im Wald, 7.111.1985

Kreide, Tusche, Tee

49,5 x 70

Bez. r. o.: 7.111.1985,1. u.: Strawalde, r. u.: im Wald

231.) Nachtblatt, 14.111.1985

Pinsel, Tusche, Goldbronze, Gouache über Faltung

50,4 x 65,4

Bez. M. u.: 14. Ill. 1985, r. u.: Strawalde; verso: verworfene Zeich

nung, Goldbronze

232.) 14.111.1985

Pinsel, Tusche

50,8 x 72,4

Bez. r. u.: 14.111.1985; verso 1. o.: (14.111.1985)

233. Räumliches Blatt, 16.111. 1985

Pinsel, Tusche, GoldÜronze

72,3 x 101,4

Bez. l. u.: Strawalde, r. u.: 16.111.1985

234.) Spiegelung, 24.111.1985

Pinsel, farbige Tusche, Kreide

72,5 x 101,5

Bez. I. u.: Strawalde, M. u.: Spiegelung, r. u.: 24. Ill. 1985; verso

M. u.: Strawalde „Spiegelung"

235.) Lichtung, Juli 1985

Ö1 auf Papier, Collage

35,8 x 47,8

Bez. r. u.:StrawaldeJuli 1985;verso M.o.: „Lichtung"-198501auf

Papier, Collage, Strawalde

236.) WeißLild mit Zeichen. 1985

Ö1 auf Leinwand

117 x 85

Bez. verso M.: Strawalde 1985,1. o.: Strawalde

237.) 3.1.1986

Pinsel, farbige Tusche über Filzstift, Prägung auf „benutztem" Papier

31,3 x 46,3

Bez. l. o.: Strawalde: 3. I. 1986, r. o. nach r. u.: Amsterdam, Leide

straat 87; verso M. u.: 3.1.1986

238.) Auswandererblatt, 5. I. 1986

Pinsel, Tusche, Kreide, DurchÖruch

51,9 x 78

Bez. r. o.: Strawalde, r. u.: 5.1.1986-Amsterdam, Leidestraat-87;

verso r. u.: Auswandererblatt, 5.1.1986

239.) 7.VI.1986

Pinsel, Feder, Tusche auf „benutztem" Papier

78 x 83,5

Bez. r. u.: 7. Vl. 1986 – Strawalde; verso: verworfene Tuschezeich

nung, bez. r. u.: Strawalde „7. Vl.1986", M. u.: Montageanleitung

240.) 12. Vl. 1986

Pinsel, Tusche, Goldbronze auf „benutztem" Papier

72,5 x 101,3

Bez. M. u.: 12. Vl.1986; verso: verworfene Tuschezeichnung,

bez. M. u.: 12. Vl.1986, r.u.: Strawalde

241.) 23. Vl. 1986

Pinsel, Tusche, Gouache, gewaschen

72,5X101,5

Bez. r. o.: Strawalde 23. Vl.1986

242.) Lütow mit Rosenbusch, 7. Vll. 1986

Pinsel, Tusche, Tee

52 x 77,5

Bez. M. o.: Strawalde, r. o.: 7. Vl1.1986

243.) Chinesische Szene I, 8. 7.1986

Pinsel, Tusche, gewaschen

48,4 x 63

Bez. M. o.: 8. 7. 86, r. o.: Strawalde; verso M. u.: Chinesische Szene

244.-246. GeorgischesTriptychon.1986

8. Vl1.1986

Collage, Goldbronze, Graphit, Kreide

48 x 36

Bez. l. u.: Strawalde (Georgische Basilika) 8. Vl11.1986; verso: Geor

gische Basilika, 8. Vlll. 1986, linkes Blatt des „Georgischen Tripty

chons" Strawalde

20. Vl11.1986

Collage, Tusche, Graphit

48 x 36

Bez. l. u.: Strawalde, r. u.: 20. Vl11.1986; verso: Georgische Basilika,

20. Vl11.1986, rechtes Blatt des „Georgischen Triptychons~

12. Xl.1986

Goldbronze, Kreide

48 x 36

Bez. l. u.: 12. Xl. 1986, M. l.: Strawalde; verso: Kopf, 12. Xl. 1986,

Mittelblatt des „Georgischen Triptychons"

247.) 14. Juli 1986

Tusche, GoldÖronze, Gouache, gewaschen

41,4 x 59

Bez. M. u.: 14. Juli 1986, r. u.: Strawalde

248.) Paar, 18. Vll. 1986

Pinsel, Tusche, Gouache

72,3 x 50,5

Bez. M. u.: 18. Vll. 1986; verso: verworfene Zeichnung, farbige

Tusche, bez. o. quer: Paar, 18. Vll. 1986, Strawalde, M. u.: 19. Vll.

1986

249.) Zeichenblatt, 17. Vlll. 1986

Pinsel, Tusche, GoldÖronze

25,7 x 25,2

Bez. l. u.: Strawalde, r. u.: 17. Vl11.1986; verso M.o.: „Zeichenblatt",

17. Vl11.1986, M. u.: Strawalde

250.) Goldbronzecollage, 1. Vl. 1986

Collage, 01, Goldbronze auf Papier

74,8 x 55,8

Bez. l. u.: 1. Vl.1986 Strawalde; verso r. u.: GoldÖronzecollage

251.) Erdbild.1986

Öl auf Leinwand auf Karton

74 x 97

Nicht bez.

252.) Nachtzeichen.1986 Öl auf Leinwand auf Holz 108 x 80 (unregelmäBig) Nicht bez.

253.) Naive Landschaft Nr.1.1986

Öl auf Papier

60 x 82

Bez. r. u.: Strawalde – 7. Vl.1986

254.) OhneTitel.1986 Öl auf Hartfaser 122 x 114 Bez.1.o.:24.V.1986

255.) Stillebenlandschaft II (Für Chardin).1986

Öl auf Leinwand

123 x 105

Nicht bez.

256.) Erinnerung an 1956.1986/89

Öl auf Hartfaser, Assemblage

121,5 x 94

Nicht bez.

257.) Lichtung, 17.1.1987

Farbige Tusche, Gouache, Öl, Graphit

73 x 101,8

Bez. M. u.: 17.1.1987 – Strawalde -; verso M. u.: „Lichtung" Stra

walde,17.1.1987

258.) Collage mit chinesischen Zeichen, 12. IV.1987

Collage, farbige Tusche, Kreide, chinesische Siegel

51 x 72,6

Bez. r. o.: 12. IV.1987 Strawalde; verso M. u.: Strawalde, Collage mit

chinesischen Zeichen

259.) Gebärdenblatt, 17. V.1987

Pinsel, Tusche

72,5 x 51

Bez. M. o.: Strawalde – 17. V.1987, bez. verso: skurile Bildniszeich

nung, darüber: lappidar, lappendar, lappendort, Pianofort(e), M. u.:

~Gebärdenblatt~ oder (Geborstenes Fenster mit Phönixtuffalo) Stra

walde

17.V.1987

260.) Ziegenkopf, 16.11.1987

Pinsel, farbige Tusche

37,5 x 55 (unregelmäßig)

Bez. l. u.: Strawalde (16.11.1987); verso r. u.: ~Ziegenkopf~,

16. 11.1987

261.) Gelbes Stilleben (Gelb Gold mit Zeichen), 3. X.1987

Ol auf Leinwand

119x84

Bez.1. o.:3. X.1987, M.: Strawalde

262.) Grüne Frau, 7.10.1987 Ol auf Leinwand 84x135 Bez.M.o.:7.X.1987

263.) Dämmerungsbild.1987

Ol auf Papier

55 x 73

Nicht bez.

264.) OhneTitel.1987

Öl auf Holz

43 x 44

Nicht bez.

265.) Schwarze Assemblage (mit Blechschachtel und Porzellan auf

Holz).1987

43 x 43

Nicht bez.

266.) Tierblatt.1.1.1988

Tusche, Öl

71,5 x 97,3

Bez. l. u.: 1.1.1988, r. u.: Strawalde; verso u. quer: Strawalde-Tier

blatt,1988

267.) 2.1.1988

Pinsel, Sepia auf geknittertem Papier

52 x 69,7

Bez. u. quer: 2.1.1988 Strawalde

268.) Erinnerung an Lütow (von Warthe aus), 23. IX.1988

Pinsel, Tusche, Tee, Kreide

51,2 x 79

Bez. l. u.: 23. IX. 1988 Strawalde, r. u.: Erinnerung an Lütow (von

Warthe aus); verso M. o.: Erinnerung an Lütow (von Warthe aus),

23. IX.1988 Strawalde

269.) Warthe-Blatt, 26. IX.1988

Farbige Kreide über Tusche

55,5 x 75,2 (unregelmäßig)

Bez. l. u.: 26. IX.1988, M. u.: Strawalde

270.) Rot-Blau Collage.1988

Farbige Tusche, Kreide über Gouache, Collage

72,7 x 101,6

Bez. l. u.: Strawalde, r. u.: 1988; verso: verworfene Tuschezeichnung,

bez. M. u.: Strawalde, Rot Blau Collage, r. u.: 14.1.1987 (durchgestri

chen)

271.) Wolkenblatt, 1988

Pinsel, farbige Tusche, Kreide

69 x 92,8

Bez. M. u.: 1988 Strawalde

272.) OhneTitel.1988

Öl auf Nessel

117 x 80

Bez. r. u.: 1988 Strawalde

273.) Pflanzenzeichen.1988

Öl auf Papier

51 x 72,5

Bez. l. u.: Strawalde, r.u.: 1988

274.) Schwarze Collage.1988

Ol auf Hartfaser

80 x 60

Nicht bez.

275.) 4. 9.1988

Öl auf Leinwand

76 x 86

Bez. M. u.: 4.9.1988 Strawalde

276.) Weißbild.1988

Öl auf Leinwand

89 x 74

Bez. verso r.: Strawalde 1988

277.) Hügelblatt mit Zeichen, 28.1.1989

Pinsel, farbige Tusche, Collage

53,5 x 70

Bez. l. u. quer: Strawalde – 28.1.1989

278.) Collage mit Blumen, 29.1.1989

Pinsel, Tusche, Tee, Perforation, Collage

50,5 x 71

Bez. r. u.: Strawalde 29.1.1989

279.) 5.11.1989

Pinsel, Tusche, Tee

77,3 x 96,3

Bez. r. u.: 5.11.1989 Strawalde; verso: verworfene Zeichnung, farbige

Tusche, bez. l. u.: Strawalde, r. u.: 5.11.1989

280.) Lichtung, 12.11.1989

Pinsel, Tusche über Latex

69,7 x 89,7

Bez. r. o.: 12.11.1989 Strawalde; verso M. u.: Lichtung, 12.11.1989,

Strawalde

281.) Herzblatt, 18.11.1989

Pinsel, farbige Tusche

73 x 102,3

Bez. M. u.: 18.11.1989, r. u.: Strawalde; verso r. u.: „Herzblatt",

18.11.1989 Strawalde

282.) Großes Zeichenblatt, 7. IV.1989

Tusche uber Wachs, Ol

105 x 77,8

Bez. r. u.: Strawalde 7. IV.1989; verso M. u.: Großes Zeichenblatt -

Strawalde – 7. IV.1989

283.) Blaues Blatt, 4. Vl.1989

Pinsel, farbige Tusche, Kreide, Collage auf „benutztem" Papier

73,2 x 101

Bez. u.: 4. Vl.1989 Strawalde, M. u.: „Blaues Blatt",4. Vl.1989

284.) Dialoghlatt, 17. Vl1.1989

Collage, Tusche, Wachs

59,2 x 41,7

Bez. l. o.: Strawalde, r. o.: 17. Vl1.1989

285.) Dialogblatt, 17. IX.1989

Tusche, Öl, Acryl

78 x 105

Bez. M. u.: 17. IX.1989, r. u.: Strawalde

286.) Höhlenblatt, 30. Xl1.1989

Pinsel, Tusche, gewaschen

78 x 104

Bez. r. u.: 30. Xl1.89; verso M. o.: Hohlenblatt 1989, r. o.: Strawalde,

Die Wolke (durchgestrichen), 1989

287.) Brief 1.1989 Tusche über Wachs 41,7 x 29,7 Nicht bez.

288.) Brief 11.1989 Tusche über Wachs 41,6 x 29,7 Nicht bez.

289.) Brief 111.1989 Tusche uber Wachs 41,7 x 29,7 Nicht bez.

290.) Brief IV.1989

Tusche uber Wachs 41,7 x 29,7 Bez. verso o.: Brief 1989 Strawalde IV.

291.) Großes Zeichenblatt 1.1989

Tusche über Wachs, Kreide

103,8 x 77,8

Bez. r. u.: Strawalde 1989; verso r. u.: „Großes Zeichenblatt" Stra

walde

292.) Großes Zeichenblatt 11.1989

Tusche über Wachs, Hinterklebung

104 x 78

Bez. M. u.: Strawalde, r. u.: 1989

293.) Großes Zeichenblatt 111.1989

Tusche uber Wachs, Collage

104,5 x 78

Bez. M. u.: Strawalde, r. u.: 1989

294.) Großes Zeichenblatt IV.1989

Tusche uber Wachs, Lithofarbe

98 x 78

Nicht bez.

295.) Schwarzes JazzUlatt.1989

Wachs uber Tusche

45,2 x 72,7

Bez. M. u.: Strawalde, M. r.: 1989; verso r. o.: JazzUlatt, 1989, M. u.:

Strawalde

296.) Aus Babylon.1989

01 auf Leinwand, Assemblage

99 x 70

Bez. l. u.: 1. Mai 1989

297.) Märzbild.1989

01 auf Leinwand auf Hartfaser

166 x 76

Bez. r. o.: Strawalde

298.) 1.Mail989

Ol auf Hartfaser, Collage

106 x 76

Bez. l. u.: Strawalde, r. u.: 1989

299.) Gelbe Landschaft.1989

Öl auf Papier

73 x 102

Bez. r. o.: Strawalde 1989

300.) Nestbau.1988

Öl auf Papier auf Holz, Assemblage

45 x 43

Bez. l. u.: Strawalde, r. u.: 21.4.1989

301.) Mit Mailänder Segel, 3.1.1990

Tusche, 01, Assemblage über Faltung

103,8 x 78,6

Bez. r. u.: 3.1.1990 Strawalde; verso M. u.: Mit Mailänder Segel,

3. 1.1990, r. u.: Strawalde

302.) GeröllLild 1,12.1.1990

Öl, Acryl, Collage auf Pappe

120 x 114

Bez. r. o.: 12.1.1990, M. u.: Strawalde

303.) Nachtgewächs, 21. V.1990

Tusche, Aquarell, Kreide, Acryl

70 x 100

Bez. l. u.: Strawalde, r.u.: 21. V.1990

304.) Immerhin, 3. Vl11.1990

Tusche, Acryl auf Papier

79 x 103

Bez. l. u.: Strawalde, M. u.: 3. Vl11.1990;

verso r.: 3. Vl11.1990 Strawalde

305.) AprilLild.1990

Ol, Acryl auf Pappe, Assemblage

119 x 107

Bez. r. o.: März 1990

306.) Capriole.1990

Acryl auf Papier, AssemÖlage

100 x 70

Bez. M. u.: Strawalde 24. V.1990

307.) Elektrische Nacht.1990

Acryl auf Papier, Collage

70X100

Bez. l. u.: 27. V.1990, r. u.: Strawalde

308.) Figur.1990

Collage, Acryl, Sand auf Papier

100 x 70

Bez. r. u.: 20. V.1990

309.) Gruppe.1990

Acryl, deco-spray, Collage auf Packpapier

79 x 108

Bez. M. u.: Strawalde, 30. V.1990

310.) Japanische Welle.1990 Farbige Beize, Acryl auf Papier 69 x 93 (unregelmäßig)

bez. r. u.: 8. Vlll. 1990 Strawalde; verso r. u.: Wogenblatt (japanisch),

8. Vlll. 1990 Strawalde

311.) Geröllbild II (mit Schallplattenflügel). 1990

Acryl auf Pappe, Collage

82x110

Bez. M. u.: Strawalde, r. u.: 29. IV. 1990

312.) Mauerbild 1.1990

Assemblage

111 X60

Bez. r. u.: Strawalde

313.) Mauerbild 11.1990

Acryl auf Pappe, Assemblage

1 1 0 x 64

Nicht bez.

314.) P I A O (mit Stein). 1990

Acryl auf Pappe, Assemblage

110x58


Bez. I. u.: 1. Mai 1990, r. u.: Strawalde

~1990 Zentrum für Kunstausstellungen/

Neue Berliner Galerie im Alten Museum

Gestaltung des Kataloges: Bernd Meier

Farbaufnahmen: Bernd Kuhnert, Berlin

Schwarz-Weiß-Aufnahmen: Bernd Kuhnert, Berlin

llona Ripke, Berlin (Kat. 90,198)

Porträt- und dokumentarische Aufnahmen:

Jürgen Böttcher

Staatliche Kunstsammlungen Cottbus

Christian Lehmann

Günter Linke

Evelyn Richter

Donald Sturbell

TitelLild: Capriole. 1990, Kat. 306

Gesamtherstellung: Rucksaldruck, Berlin

Mit dieser Ausstellung beendet das Zentrum für Kunstausstellungen (DDR)

nach 17 Jahren seine Tätigkeit.

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